Der Teufel mit den drei goldenen Haaren (Solo) (5 +)
Der Teufel mit den drei goldenen Haaren (Solo) (5 +)

nach William Shakespeare [12+]

Romeo und Julia

Kooperation mit dem Theater für Niedersachsen.

 

Die Geschichte von Romeo & Julia, William Shakespeares berühmtes Drama von 1596 über die unglückliche Liebe der beiden Spößlinge verfeindeter Veroneser Familien, wird versetzt nach Verona Beach, hier eine Stadt am Ende des 20. Jahrhunderts.

Das von Angst, Gewalt und Verbrechen geprägte Verona Beach wird beherrscht von zwei rivalisierenden Familien-Clans, den Montagues und den Capulets. Inmitten dieser gnadenlosen, haßerfüllten Welt entfacht die grenzenlose Liebe zwischen Romeo und Julia, den einzigen beiden Kindern der verfeindeten Patriarchen. Sie sind sich ihrer verbotenen Liebe bewusst, und wollen mit ihrer heimlichen Heirat den ewigen Streit schlichten. Doch die Situation eskaliert als Romeo im Affekt den kaltblütigen Mörder seines besten Freundes, den Capulet-Neffen Tybalt, tötet. Er muß fliehen. Verzweifelt schmiedet Julia einen fatalen Plan, der sie für immer mit Romeo zusammenbringen soll.

 

Die moderne Variante der größten Liebesgeschichte aller Zeiten wird vom Theater FATA MORGANA in einer Mischung aus Nähe und Treue zum Original und der Einbringung eigener Ideen, Ästhetischer Mittel und Musik für ein junges Publikum umgesetzt. Grade für Jugendliche bietet das Stück ein großes Identifikationspotential, denn Shakespeare hat seine Helden, Romeo & Julia, im Alter von 14 – 16 Jahren angesiedelt.

 

„Das dem Stück zugrunde liegende Thema – die Tragik, die in einer Welt voller Haß aus einer verbotenen Liebe entsteht -, gehört zu jenen Mythen, die uns alle tief im Innersten berühren…“ (Buz Luhrmann)

 

Mit Lisa Scheibner, Martin Brücker, Thomas Esser, Hartmut Fiegen

Regie: Karl-Heinz Ahlers

Musik: Thomas Esser

Bühne: Thomas Rump

Kostüme: Constanze Böhm

Premiere: 11. Oktober 2007, Theater für Niedersachsen

Team & Technik: 

Auf Tour: 6 Personen

Spieldauer: 80 min

Bühnenmaße: 6,50 x 6,50m

Stromanschluss: 240 V

Das Stück ist GEMA-pflichtig.

Gage nach Vereinbarung

Pressestimmen:

Der Poststreik! Das Ärgernis aus dem Frühjahr gibt es auch bei Shakespeares „Romeo und Julia“. Das Theater Fata Morgana baute es im Theater Itzehoe ein. Pater Lorenzos Brief erreicht Romeo nicht, so dass der ausgeheckte Plan scheitert. Bekanntermaßen tödlich. Die durch Lorenzos Gebräu für 24 Stunden scheintot gestellte Julia wird von Romeo für tot gehalten, woraufhin er sich vergiftet. Die aufwachende Julia ersticht sich. So endet die Fehde zwischen den Capulets (Julia) und den Montagues (Romeo).

Karl-Heinz Ahlers´ Inszenierung überträgt die Tragödie in die heutige Zeit, lässt es aber nicht wie bei Shakespeare mit einem Hoffnungsschimmer enden, sondern skeptisch: Alle sind bestraft durch das tragische Geschehen. Wie werden sie reagieren? Mit dieser unausgesprochenen Frage entlässt die Inszenierung das Publikum.

Ahlers hat Shakespeares Tragödie für seine jugendliche Zielgruppe in die Jetztzeit verlegt, nach Verona Beach. Der lokale Pop-Radiosender erzählt und kommentiert in schnodderigem Jargon das Geschehen. Damit wird eine wesentliche Verstehenshilfe fürs Publikum eingebaut. Dazu trägt auch die drastische Verkürzung des Textes bei. So gelingt es den Akteuren, die Jugendlichen in den knapp anderthalb Stunden auf das fein-nervige, manchmal aber auch arg slapstickhafte Geschehen zu konzentrieren. Die Inszenierung sprüht vor Temperament und Kreativität. Die vier Schauspieler bewältigen mehr als ein Dutzend Rollen, das raffiniert-einfache Bühnenbild schafft diverse Szenen beim Maskenball, auf der Strasse oder in der Gruft. Die Balkonszene wird mit einer Bank als Requisit gespielt, genial einfach und höchst wirksam. Lisa Scheibner als Julia und Martin Brücker als Romeo geben ein authentisches Liebespaar.

So blieb neben dem Legeren, dem Obszönen und dem jugendlichen Jargon noch genug Shakespeare zum Nachdenken.

(Norddeutsche Rundschau, 07.10.2015)

 

 

Das traurige Ende dieser berühmtesten Lovestory aller Zeiten kennt wohl jeder. Shakespeare hat sie vor mehr als 400 Jahren niedergeschrieben. „Theater Fata Morgana“ hat sie nun ins Heute transportiert und eine geradlinige, erfrischend freche und poetische Inszenierung für Jugendliche ab zwölf Jahren und Erwachsene (!) ins theo des Stadttheaters gezaubert. (...) An erster Stelle steht ein perfekt durchdachtes Konzept, in dem unter der kreativen Regie von Karl-Heinz Ahlers vier Schauspieler 16 Rollen spielen. Sie schlüpfen durch ein Requisit, einen Augenaufschlag, eine Drehung in die nächste Rolle. Das hat Tempo und ist perfekt getimt. (...) Dabei gelingt ihm die Gratwanderung zwischen Humor, Poesie und Tragödie. (...) Ein wichtiger Baustein ist die Musik: Thomas Esser schafft mit wunderbar atmosphärischen Tönen – agressiv, mystisch, natürlich, lieblich – Klangräume der intensiven Art. Und in dieser geglückten Dreifaltigkeit von Regie-Konzept, Bühne und Musik – nicht zu vergessen die schönen Kostüme von Constanze Böhm – toben sich die vier Akteure mit Kraft, Ausdauer, Spaß und Sensibilität aus – Shakespeare würde es freuen.

(Hildesheimer Allgemeine, 13.10.2007)

 

 

Das Theater Fata Morgana hat mit seiner für junges Publikum gedachten „Romeo und Julia“-Version die Zuschauer dort abgeholt, wo sie waren: verhuscht verhaspelt in eigenen Liebesdingen. (...) Zwischen den mordslustigen Einsprengseln entwickelt Regisseur Karl-Heinz Ahlers ein tolles Tempo für eine altertümliche Liebesgeschichte. Vier rollende Wände bilden die Kulisse für unzählige Szenerien – als Tafeln für obszöne Kritzeleien, Schlaf- und Wohnzimmer, Kirche und letztendlich Familiengruft.

Martin Brücker (Romeo), Thomas Esser (Tybalt u.a.), Hartmut Fiegen (Mercutio u.a.) und Lisa Scheibner (Julia) ziehen nicht nur die jungen Zuschauer so rasch in den Bann, wie das Drama seinen klassischen Lauf nimmt. Verantwortlich ist dafür neben zeitgemäß legeren Kostümen und einem wunderlich-komischen Maskenball die Sprache, die mitreißend überkommt; entwickelt aus verschiedenen Übersetzungen und Improvisationen. Experiment geglückt.

(Neue Presse Hannover, Nov. 2007)

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